Allgemeines zu den Koptersystemen

Grundsätzlich gilt es, zwischen in Massenproduktion hergestellten Koptersystemen und individuell aufgebauten Koptersystemen zu unterscheiden. Ich biete beides an. Naturgemäß ist Massenware preisgünstiger, das erkauft man aber in der Regel mit dem Nachteil, daß man z.B. wie beim DJI Inspire oder Phantom auf einen bestimmten Kameratyp festgelegt ist. Individuell gefertigte Systeme sind teurer, dafür können Sie in der Regel ein breiteres Spektrum an Kameras einsetzen, Verbrauchsmaterial (z.B. Akkus) sind günstiger und die Systeme sind offener und flexibler.

Es ist nach wie vor sinnvoll, daß der Anwender eines Multikoptersystems ein Grundverständnis technischer Zusammenhänge mitbringt. Auch sollten Sie sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen vertraut machen, die sowohl der private als auch der gewerbliche Einsatz von Multikoptern mit sich bringen. Gerne informiere und berate ich Sie telefonisch unter der Hotline-Nummer 0900-1267837 (2,49 Euro/min aus dem Festnetz, 3 Euro/min aus dem Mobilfunknetz) über Vor- und Nachteile der Koptersysteme und die rechtlichen Details. Dabei kann ich aus Erfahrungen im Kopterbau und - Einsatz seit 2008 zurückblicken. In Verbindung mit Erfahrungen aus der eigenen Videoproduktionsfirma (seit 1993) ergibt sich die ideale Kombination aus dem Fachwissen beider Welten - Kopterbau und Kameraarbeit.

Alle Kopter verfügen über einen Höhensensor, drei Beschleunigungssensoren, drei elektronische Gyroskope und eine GPS-Steuerung. Der Flug wird durch mehrere Mikroprozessoren laufend überwacht und die Fluglage aktiv durch Drehzahlsteuerung der Propeller geregelt. Das funktioniert so zuverlässig, daß man den Kopter in der Luft "anschubsen" kann, ohne daß er sich aus der Ruhe bringen läßt. Er liegt sprichwörtlich "wie ein Brett in der Luft". Bei eingeschaltetem GPS hält der Kopter seine Position, ohne daß Sie steuern müssen. Außerdem kann er mit der "Coming Home"- bzw. manuell ausgelösten "Fail safe"-Funktion automatisch zu seinem Startpunkt zurückfliegen.

Aktuelle Koptersysteme können technisch gesehen in einem Radius bis zu 1500m rund um den Startpunkt eingesetzt werden. Da man die Fluglage des Kopters aber jederzeit eindeutig erkennen können muss (rechtliche Vorschrift in Deutschland), sind im allgemeinen nurEntfernungen bis 150m sinnvoll und sicher zu kontrollieren. Für eine einfache Fluglageerkennung haben wir bei den individuell aufgebauten Systemen eine ultrahelle weiße 3W CREE-LED eingebaut.

Durch HOTT-Telemtrie-System (2.4 GHz) erfahren Sie über ein Flugdaten-Display an der Funkfernsteuerung jederzeit alle wichtigen Flugdaten wie Höhe, Geschwindikeit, Akkuspannung, verbrauchte Kapazität, Anzahl eingeloggter Satelliten usw.

Erstmals steht nun eine kostengünstige, flugfertige Basis zur Verfügung, die auf vielfältige Weise genutzt werden kann. So können z.B. neben der normalen Luftbildfotografie IR-Kameras, Vermessungskameras mit GPS oder HD-Videokameras und ein Video-Downlink angebracht werden, mit dem Sie das Sucherbild direkt am Boden betrachten können. Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl der Kameratechnik und des Zubehörs.